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Humedica und Drive DeVilbiss – eine Partnerschaft für die Zukunft

Seit einigen Jahren verbindet uns mit humedica e.V. eine enge Partnerschaft. Immer wieder haben wir in der Vergangenheit gemeinsam Projekte unterstützt und dabei erlebt, wie wertvoll eine verlässliche Zusammenarbeit ist. Unser jüngster Besuch in Kaufbeuren knüpft an diese Verbindung an – diesmal anlässlich einer Rollstuhlspende, die wir als unseren kleinen Beitrag zu einer großen Aufgabe verstehen.


Wer ist humedica?


Seit 1979 leistet humedica einen unverzichtbaren Beitrag in der internationalen Not- und Katastrophenhilfe. Ausgehend vom Allgäu hat sich die Organisation zu einem weltweit tätigen Hilfswerk entwickelt, das in über 100 Ländern aktiv war oder ist. Die Aufgaben sind vielfältig: humedica stellt medizinische Versorgung durch eigenes Personal sicher, organisiert Hilfsgütertransporte und unterstützt Betroffene langfristig dabei, wieder eine sichere Existenz aufzubauen. Dabei verfolgt humedica einen ganzheitlichen Ansatz. Es geht nicht nur darum, in akuten Krisen zu reagieren, sondern auch darum, nachhaltige Strukturen zu schaffen.

So werden beispielsweise Gesundheitsstationen aufgebaut, lokale Partner geschult oder Ausbildungsprogramme unterstützt. Auf diese Weise wird schnelle Hilfe mit langfristiger Perspektive verbunden – eine Kombination, die weltweit Anerkennung findet.

 

Ein besonderes Qualitätsmerkmal: humedica ist von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als „Emergency Medical Team Typ 1 fixed“ klassifiziert. Das bedeutet, dass die Organisation international anerkannte Standards erfüllt, um innerhalb kürzester Zeit medizinische Hilfe in Krisenregionen leisten zu können.


Unser Besuch in Kaufbeuren

Bei unserem Besuch in der humedica-Zentrale konnten wir hinter die Kulissen blicken. Schon bei den ersten Gesprächen wurde klar: Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist Hilfe weit mehr als ein Beruf – sie ist ein persönliches Anliegen. Die Motivation und Überzeugung, mit der das Team arbeitet, hat uns tief beeindruckt.

 

Welch zentrale Rolle Sachspenden im Alltag von humedica spielen, hat bei uns einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Hilfsorganisationen stehen nicht die finanziellen Mittel zur Verfügung, um jeden Bedarf durch Zukaufen von Hilfsmitteln zu decken. Jedes gespendete Hilfsmittel schließt also irgendwo eine kleine Lücke und wird dringend benötigt.

Verantwortung in unserer Branche

 

Als Hersteller von medizinischen Hilfsmitteln tragen wir eine besondere Verantwortung. Unsere Produkte haben das Ziel, die Lebensqualität von Menschen zu verbessern, ihre Selbstständigkeit zu fördern und ihre Teilhabe zu erleichtern. Dieses Bewusstsein prägt unser tägliches Handeln – im Austausch mit Anwenderinnen und Anwendern mit Pflegekräften, mit Partnerorganisationen.

 

Die Zusammenarbeit mit humedica ist für uns Ausdruck dieses Selbstverständnisses. Sie zeigt, dass wir über den reinen Herstellungsprozess hinaus Verantwortung übernehmen können und wollen. Unser Beitrag mag im Vergleich zu den globalen Herausforderungen klein erscheinen, doch er steht im Einklang mit unserem Anspruch, mit Qualität, Verlässlichkeit und Partnerschaftlichkeit Mehrwert zu schaffen.

Eine Partnerschaft, die trägt


In der Vergangenheit durften wir humedica bereits mit Sachspenden von OP-Stellwänden, Pflegebetten und nun Rollstühlen unterstützen.

Doch was passiert eigentlich nach so einer Spende?

 

Bereits 4 Wochen nach unserem Besuch bekamen wir von Carina Freudig (Unternehmenskooperationen, humedica e.V.) die Nachricht, dass ein Teil der gespendeten Rollstühle in der Ukraine angekommen sei:

„Eure Spende wurde an ein Gemeindezentraum im Nordwesten der Ukraine weitergegeben. Eine der Hauptaufgaben des Gemeindezentrums ist die Unterstützung alleinstehender älterer Menschen, mit eingeschränkter Mobilität sowie Personen, die sich aufgrund von Krankheit, schwierigen finanziellen Verhältnissen usw. in einer schwierigen Lebenssituation befinden. Die Einrichtung leistet nicht nur Hilfe für die Einwohner der Gemeinde, sondern auch für Vertriebene, die heute mehr als alle anderen Hilfe und Unterstützung benötigen“

Die weiteren Rollstühle sind für ein anderes Gebiet mit großem Bedarf vorgesehen: Syrien.

Uns ist bewusst, dass unser Beitrag nur ein kleiner Teil des großen Ganzen ist. Die eigentliche Arbeit wird Tag für Tag von humedica geleistet – von einem engagierten Team, das weltweit unterwegs ist, um Menschen in Not zu helfen. Unser Anliegen ist es, diese Arbeit sichtbar zu machen und in unserem Rahmen zu unterstützen.

Transparenz und Wirkung

Ein Punkt, der uns besonders beeindruckt hat, ist die transparente Mittelverwendung. Von jedem gespendeten Euro fließen rund 85 Cent direkt in die Projekte. Nur ein geringer Anteil wird für Verwaltung und Werbung verwendet – ein Wert, der deutlich über dem Durchschnitt vieler Hilfsorganisationen liegt. Das bedeutet: Spenden kommen dort an, wo sie am dringendsten gebraucht werden.

Unser Fazit

 

Der Besuch in Kaufbeuren war für uns ein eindrückliches Erlebnis. Wir haben nicht nur einen tieferen Einblick in die Abläufe einer international tätigen Hilfsorganisation bekommen, sondern vor allem die Menschen kennengelernt, die mit Überzeugung und Herzblut hinter dieser Arbeit stehen.

 

Wir bedanken uns herzlich bei humedica für die offenen Einblicke, die herzliche Gastfreundschaft und die Einladung. Vor allem aber für die wertvolle Arbeit, die seit über vier Jahrzehnten Tag für Tag geleistet wird – im Allgäu, in Krisengebieten auf der ganzen Welt und überall dort, wo schnelle Hilfe gebraucht wird.

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